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Saunaregeln

Die Sauna soll Ihrem Wohlbefinden dienen! Das heisst also, dass man sich genügend Zeit nehmen und weder hetzen noch sich überfordern sollte. Passen Sie sich als Anfänger ja nicht dem Rhythmus von routinierten „Saunierern“ an, die möglicherweise bei jedem Saunagang länger als die empfohlenen 15 Minuten auf ihrer Pritsche sitzen bleiben – während sie deutlich spüren, dass Ihnen fürs Erste 8 – 10 Minuten genügen. Achten Sie unbedingt darauf, wie Ihr Körper reagiert. Was auch zu beachten ist: Gehen Sie weder mit vollem noch mit zu leerem Magen in die Sauna.
Zuerst wird gründlich geduscht und der Körper gut abgetrocknet.
Beim ersten Saunagang setzt man sich vorerst auf der untersten Bank auf sein Frottétuch, um später auf eine obere Bank zu wechseln. Nehmen Sie die Position ein, die Ihnen behagt – also eine kauernde, halb liegende oder liegende Stellung. Nach maximal 15 Minuten sollte der erste Saunagang beendet werden. Falls Sie sich hingelegt haben, sollten Sie vor dem Aufstehen während etwa 2 Minuten sitzen, um den Kreislauf wieder an die aufrechte Körperhaltung zu gewöhnen.
Nach einem kurzen, kühlenden Luftbad im Freien oder in einem gut belüfteten Raum kommt es zu einer Art Mutprobe: Der erwärmte Körper wird entweder mit der Schwallbrause, mit Hilfe des Kneipp-Schlauches oder nach einer kurzen Dusche im Tauchbecken abgekühlt. Sicher kennen Sie die gute alte Kneippregel: Der kalte Guss beginnt immer in Herzferne, und zwar bei den Armen und Beinen.
Jetzt haben Sie sich eine Ruhepause von 20 Minuten verdient.
Der zweite und unter Umständen ein dritter Saunagang verlaufen gleich wie der erste. Nach der letzten Ruhepause dürfen Sie etwas trinken.